Herzlich Willkommen

  Der Kulturverein hat sich von Anfang an das Ziel gesetzt, durch die Sanierung und den Erhalt der zahlreichen Königsbronner Denkmäler der Bevölkerung die interessante historische Ortsgeschichte näher zu bringen. Wir denken, dies ist uns bisher eindrucksvoll gelungen.

Feilenschleiferei



Königsbronner Betriebsamkeit am Tag des offenen Denkmals

 

Am Sonntag, den 12. Sept. 2021 fand wieder bundesweit der beliebte Tag des offenen Denkmals statt. Der Kulturverein Königsbronn beteiligte sich in bewährter Weise daran und öffnete alle seine Museen. Davon gibt es im Ort einige. Dies ist auch das Ergebnis eines beispielhaften ehrenamtlichen Engagements. In vielen Projekten engagieren sich Freiwillige zum Teil mehrmals wöchentlich, um die historischen Schätze im Ort zu wahren und zu präsentieren. Stets kommen Neuerungen hinzu. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und machten sich vor Ort ein Bild von diesen Veränderungen.

Alle Gebäude waren am 12. September von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

 

Fachkundige Führungen wurden wie folgt angeboten:

Flammofenmuseum im Frauental           13.15 Uhr und 14.45 Uhr

Kannenmuseum im Klosterhof                14.30 Uhr und 16.00 Uhr

Feilenschleiferei in der Brenzstraße       15.30 Uhr und 16.45 Uhr

 

In zeitlich abgestimmten Führungen hatten Besucher die Möglichkeit vor Ort Interessantes zu erfahren. Geöffnet waren:

Königsbronner Kannenmuseum

Das Königsbronner Kannenmuseum beinhaltet über 2.000 Porzellanstücke aus mehreren Jahrhunderten. Hier wird anschaulich dargestellt, wie Porzellangeschirr hergestellt wird. Das Kulturcafé bietet dann auch die Möglichkeit zur Kaffeepause mit vorzüglich selbstgebackenen Kuchen.

Flammofenmuseum

Das jüngste unter den historischen Museen, die der Kulturverein geschaffen hat, ist der Flammofen. In den letzten Monaten wurde der Außenbereich neugestaltet. Eine behindertengerechte Zuwegung wurde geschaffen sowie eine Präsentationsebene für einen Renn- und einen Stückofen vorbereitet. Mit diesen Demonstrationsöfen können dann bis Ende des Jahres die ersten Schritte der Eisenverarbeitung veranschaulicht werden.

Feilenschleiferei und „Braustube”

In diesem Museum erfährt der Besucher wie man vor nahezu 200 Jahren Feilen hergestellt hat. Vom Schmieden über das Schleifen bis hin zum Hauen werden die einzelnen Arbeitsschritte dargestellt. Beeindruckend sind die Transmissionen für die Maschinen, einzig angetrieben von dem historischen Wasserrad. Die Schmiede im Außenbereich ist ebenfalls zugänglich.

 

lm angrenzenden Wohnhaus von 1800 befindet sich das jüngste „Kind“ des Kulturvereins. Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich noch im Umbau für einen Gastraum und eine Hausbrauerei. Dennoch lässt sich bereits erahnen, dass hier bald das erste Königsbronner Bier des Kulturvereins gebraut werden soll. Damit wird wieder eine Jahrhunderte alte Tradition erweckt. Schließlich gab es schon vor 500 Jahre das Königsbronner Klosterbier.

Darüber hinaus war von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr auch die Georg Elser Gedenkstätte geöffnet.

Bilder und Text: Engelbert Frey


Das Königsbronner Kannenmuseum und das Museums-Café sind sonntags wieder für Besucher geöffnet. Die Feilenschleiferei und der Flammofen sind nur auf Nachfrage geöffnet.

 

Führungen können ab sofort wieder gebucht werden, Gruppen können sich telefonisch im Rathaus bei Frau Kohler unter Tel. 9625-0, E-Mail: touristinfo@koenigsbronn.de, melden.


Video zur Königsbronner Kulturmeile


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Nachdem die Hauptversammlungen in den Jahren 2020 und 2021 ausfallen mussten, können wir Ihnen über die vergangenen und aktuellen Aktivitäten des Kulturvereins berichten, dass trotz Corona-Auflagen unsere fleißigen Bautrupps einiges bewegen konnten.

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Informationen zu den Aktivitäten 2020 / 2021
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Warum Königsbronn einer der ältesten Industriestandorte Deutschlans ist.

In Königsbronn entspringt nicht nur die Brenz, es war auch schon vor vielen Jahrhunderten ein vielversprechender Standort - für die Kirche genauso wie für die beginnende Industrialisierung

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Neben dem Brenzursprung liegt das historische Rathaus, die Hammerschmiede, die Georg-Elser Gedenkstätte, die Masselhäuschen und das Laborantenhaus.

Rund um die Klosterkirche ist die Pfisterei mit ihrer Klosterschenke, der Barbarastube, dem Königsbronner Kannen Museum KKM,  dem Torbogenmuseum, den Epithaphien, den Mauerresten der ehemaligen Klosteranlage und das Lange Haus angeordnet.